Pressemeldungen
15.06.2012, 10:29 Uhr | Märkische Union
Dieter Dombrowski: Brandenburg braucht eine Straße des 17. Juni
Nationaler Gedenktag zum Aufstand des 17. Juni 1953

Am 17. Juni gedenken wir dem Volksaufstand von 1953, der blutig von SED und sowjetischem Militär niedergeschlagen wurde.

Dieter Dombrowski, Generalsekretär der Märkischen Union, sagt anlässlich des Nationalen Gedenktags:„Wir fordern in Brandenburg eine bessere Aufarbeitung und Vermittlung des Volksaufstands vom 17. Juni 1953. Die SED-Diktatur ist nicht erst 1989 ins Wanken geraten, sondern bereits 36 Jahre zuvor. Neben Berlin gab es auch in brandenburgischen Städten und Dörfern Widerstand gegen das Regime. Auch diesen regionalen Protest müssen wir in die Aufarbeitung der SED-Diktatur stärker einbeziehen.

Generalsekretär der Märkischen Union, Dieter Dombrowski MdL

In Brandenburg ist keine Straße oder Platz in Gedenken an den Volksaufstand und die Opfer der Niederschlagung benannt. Stattdessen huldigen auch heute noch Straßenbezeichnungen in Brandenburg den SED-Propheten Lenin oder Thälmann. Wir regen an, dass Brandenburg bei der Benennung von Straßen den 17. Juni würdigt und damit auch im Alltag die Erinnerung an den ersten Widerstand gegen die SED-Diktatur wachhält.“

Dieter Dombrowski sagt weiter: „Ich finde es schamlos, dass die SED-Nachfolgepartei die Linke am diesjährigen 17. Juni eine Jubel-Veranstaltung in der Berliner Kulturbrauerei abhält. Sie verpasst wieder einmal eine Chance sich ehrlich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und verhöhnt damit die Opfer.“

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