Pressemeldungen
27.06.2016, 12:20 Uhr | CDU Brandenburg
115. Geburtstag von Alfred Müller-Armack - Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft

Jana Schimke: Wir verdanken der Sozialen Marktwirtschaft viel

stellvertretende Landesvorsitzende Jana Schimke MdB

Anlässlich des 115. Geburtstages von Alfred Müller-Armack, Urheber des Begriffs der Sozialen Marktwirtschaft, sagt Jana Schimke MdB, stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Brandenburg:


„Die Soziale Marktwirtschaft ermöglichte das deutsche Wirtschaftswunder ebenso wie den wirtschaftlichen Aufschwung in Ostdeutschland nach 1990. Sie schuf in Deutschland eine stabile Wirtschafts- und Sozialordnung, die Wohlstand für weite Kreise der Gesellschaft, soziale Absicherung und Chancengerechtigkeit bedeutet.


Der Geburtstag Müller-Armacks ist ein guter Anlass die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft in Erinnerung zu führen: Die Schaffung von Rahmenbedingungen eines funktionierenden Wettbewerbes durch den Staat, ohne sich zu sehr in wirtschaftliche Angelegenheiten einzumischen. Die Förderung von Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit, bei gleichzeitiger sozialer Absicherung sowie Transparenz in staatlichem und wirtschaftlichem Handeln. Sie schafft die Voraussetzungen für Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Wir verdanken der Sozialen Marktwirtschaft viel.


Trotz des großen Erfolgs des Systems der sozialen Marktwirtschaft, sind ihre Grundlagen durch die falsche Wirtschafts- und Sozialpolitik von SPD und Linken in Brandenburg gefährdet. Die Ausweitung der Betätigungsmöglichkeiten kommunaler Unternehmen, ausufernde Bürokratie beim Vergabegesetz und zu wenig Anreize in der Arbeitsmarktpolitik zeigen das offensichtliche Misstrauen in die Autonomie der Tarifparteien, den Grundsatz ,Privat vor Staat’ und in heimische Unternehmer durch die Landesregierung Brandenburgs.

Wir brauchen einen stärkeren Bürokratieabbau, mehr Vertrauen in Unternehmer und mittelstandsfreundlichere Gesetze in Brandenburg.

 

Zum Hintergrund

Alfred Müller-Armack wurde am 28. Juni 1901 geboren. Er gilt als Urheber des Begriffs der „Sozialen Marktwirtschaft“ und prägte diese. In einer wechselvollen Karriere, in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die ihn auch auf Irrwege führte, war er in der jungen Bundesrepublik entscheidend an der Prägung des Begriffs der Sozialen Marktwirtschaft beteiligt, die für ihn, als eine „Versöhnungsformel“, die ideologische Gegensätze mildern sollte. Ihre Leitmotive sind Freiheit und sozialer Ausgleich.


Die CDU ist die Partei der Sozialen Marktwirtschaft, deren Grundlagen in der jungen Bundesrepublik von Personen wie dem damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard und dem Leiter seiner Grundsatzabteilung, Alfred Müller-Armack, gelegt wurden. Die CDU, als Volkspartei der Mitte, vereint in sich Vereinigungen wie die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) und die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), sie folgt damit dem von Müller-Armack ausgegebenen Ansatz der Versöhnung unterschiedlicher Positionen.