Foto: Tobias Nordhausen (CC BY 2.0: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode). Eigene Bearbeitung.
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20.07.2018

Die CDU Brandenburg gedenkt des Widerstands des 20. Juli 1944

„Ihr gabt das grosse ewig wache Zeichen der Umkehr“, heißt es auf einer Gedenktafel im Innenhof des Berliner Bendlerblocks, der heute zum Bundesministerium der Verteidigung gehört. Hier wurden in der Nacht auf den 21. Juli 1944 vier Offiziere der Wehrmacht aus der Widerstandsgruppe um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg erschossen, darunter Stauffenberg selbst. Sie hatten tags zuvor erfolglos versucht, Adolf Hitler zu töten und die verbrecherische Führungsriege des nationalsozialistischen Regimes zu stürzen.

Obwohl der Staatstreich scheiterte, demonstrierte die Widerstandsgruppe der ganzen Welt, dass es auch damals Menschen gab, die nicht bereit waren, Unrecht einfach geschehen zu lassen. Das Andenken des militärischen ebenso wie des zivilen Widerstands zu bewahren ist der CDU Brandenburg ein Anliegen. „Der Mut und Anstand der Männer und Frauen des Widerstands, die ihr Leben für Deutschland gaben, erinnert uns daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind“, betont Generalsekretär Steeven Bretz. Die Junge Union Brandenburg gedenkt am heutigen Jahrestag des 20. Juli ebenfalls des Widerstands gegen Faschismus und die Hitler-Diktatur mit einer Kranzniederlegung am Margarete-Sommer-Platz in Kleinmachnow.

Die Verschwörer des 20. Juli 1944 um Stauffenberg zahlten einen hohen Preis für ihre Gewissensentscheidung: Über 200 Personen des militärischen Widerstands sowie aus dessen Umfeld wurden nach dem gescheiterten Attentat hingerichtet oder zum Selbstmord gezwungen. Diesen Menschen gelte es mit Respekt und Dankbarkeit zu gedenken, so Steeven Bretz: „Die Erinnerung an den 20. Juli ist uns Auftrag und Mahnung für die Zukunft.“ 

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